top of page

​​

Mein Wahlprogramm

Meine drei strategischen Ziele als erste weibliche Oberbürgermeisterin

1

 

GESUNDHEIT ALS LEITBILD DER STADT

Rückkehr der Wissenschaft in die Politik: Messbare Überprüfung von Fürsorge

 

Mein Versprechen als erste weibliche Oberbürgermeisterin ist folgendes: In den Jahren meiner Amtszeit 2026 - 2034 wird die psychische und physische  Gesundheit aller Einwohner:innen ansteigen. Ich möchte Jahr um Jahr statistisch messbar überprüfen lassen,  dass weniger Menschen in Freiburg krank sind: Das ist meine Definition von Fürsorge.  Alle Beschlüsse des Gemeinderats sollten daraufhin überprüft werden, dass es allen Einwohner:innen messbar besser geht: Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Burn-out, mehr entspannte Einwohner:innen, mehr Schlaf. Und zwar Jahr um Jahr.

 

Als Coach kümmere ich mich seit Jahren beruflich um die emotionalen Bedürfnisse der Freiburger:innen. Als studierte Politikwissenschaftlerin weiß ich, wie Systeme und Strukturen in Freiburg gestaltet werden müssen, damit es tatsächlich mehr Menschen besser geht.

Dafür möchte ich mich in meiner Amtszeit auf drei Prioritäten konzentrieren: Psychische Gesundheit stärken, indem immer mehr Freiburger:innen sich trauen, ihre Bedürfnisse und Gefühle ehrlicher zu artikulieren, körperliche Fitness durch eine Stadt ohne Autos stärken und die übliche "Miete" flächendeckend durch "kostendeckende Wohnbeiträge" ersetzen, damit Wohnen endlich als Menschenrecht anerkannt wird und das Leid der Wohnungsnot gelindert wird.​​

Als Coach kümmere ich mich seit Jahren beruflich um die emotionalen Bedürfnisse der Freiburger:innen. Als studierte Politikwissenschaftlerin weiß ich, wie Systeme und Strukturen in Freiburg gestaltet werden müssen, damit es tatsächlich mehr Menschen besser geht.

Dafür möchte ich mich in meiner Amtszeit auf drei Prioritäten konzentrieren: Psychische Gesundheit stärken, indem immer mehr Freiburger:innen sich trauen, ihre Bedürfnisse und Gefühle ehrlicher zu artikulieren, körperliche Fitness durch eine Stadt ohne Autos stärken und die übliche "Miete" flächendeckend durch "kostendeckende Wohnbeiträge" ersetzen, damit Wohnen endlich als Menschenrecht anerkannt wird und das Leid der Wohnungsnot gelindert wird.​​

Einsamkeit reduzieren, Kommunikationsfähigkeiten stärken
Quartiersbüros zu emotionalen Fitnesscentern ausbauen

Ein Drittel aller Freiburger:innen leidet einmal im Leben an einer psychischen Erkrankung – meistens sind es Depressionen. Jugendliche leiden besonders unter mentaler Belastung. Diesen Trend gilt es jetzt zu stoppen.

Wir müssen die bestehenden Quartiersbüros zu gemeinschaftlichen Gesundheitszentren und zu deutlich größeren „Community-Treffpunkten“ und Nachbarschaftstreffs erweitern, in denen jeder willkommen ist. Zusammen ist man weniger allein: Neben Festen, Elterncafés und Ausflügen gibt es hier auch niedrigschwellige Angebote, um die eigenen Kommunikationsfähigkeiten zu stärken. In jedem Stadtteil sollte es einen zentralen „dritten Ort“ geben, an dem man als Gemeinschaft zusammenkommen kann. Dort erhält man auf Wunsch Unterstützung, die eigenen Wünsche klar zu äußern, selbstbewusst Bedürfnisse zu kommunizieren und Konflikte konstruktiv zu lösen – ob in Partnerschaft, Beruf oder Familie.

2

Freiburg bis 2035 autofrei

Der Freiburger Gemeinderat hat entschlossen, dass diese Stadt bis 2035 klimaneutral wird, was ein großer Umbau hin zur autofreien Mobilität bedeutet. Diese nachhaltige Verkehrswende funktioniert nur mit intensiver Bürgerbeteiligung und Aufklärung, weil viele von  sich sonst verunsichert fühlen. Doch statistisch messbar wird das Immunsystem gestärkt und die Lebenserwartung erhöht, durch Radeln und Fußgehen. Eine autofreie Stadt bedeutet somit eine Aufwertung der Gesundheit und der Umwelt gleichermaßen. 

 

Wie soll das funktionieren? Mit Superblocks!

 

Mehr als 50 % aller Freiburger:innen sind mit dem Fahrrad unterwegs, nur ein Viertel fährt noch Autos. Von Weingarten bis zur Wiehre: Stadtteile sollen selbst entscheiden, wo sogenannte "Superblocks" eingeführt werden. Ein Superblock bezeichnet ein Quadrat aus etwa acht Häuserblocks, zusammengefasst von zwei Längsstraßen und zwei Querstraßen. In den Superblock darf entweder gar kein Verkehr oder nur Autos der Anwohner durchfahren. Jetzt können Fahrräder, Tische und Sitzbänke auf die Parkplätze gestellt werden, Nachbar:innen können sich draußen treffen. Gemeinschaft wird durch spontane Begegnungen gestärkt. Es herrscht entschleunigter Verkehr: Fußgänger:innen und Fahrradfahrer werden bevorzugt. Außerhalb der Superblocks bleiben Hauptstraßen für den regulären Autoverkehr bestehen (z. B. Basler Straße, B31, Habsburger Straße, Bismarckallee).

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wie wird Freiburg 2035 mit weniger Autoverkehr aussehen? 

 

Jede Einwohnerin muss sich laut dem Klimamobilitätsplan der Stadt Freiburg 2035 auch klimaneutral fortbewegen können. Jede Bewohner:in soll in 30 Minuten ohne Auto ihr Ziel in der Stadt erreichen können – und zwar ohne zusätzliche finanzielle Belastung. Folgende Maßnahmen kommen dafür unter anderem in Betracht:

  • Straßenbahnen und Busse fahren jetzt deutlich häufiger, nämlich im 5-Minuten-Takt - sowohl am Tag und in der Nacht

  • Wir brauchen nach Möglichkeit einen kostenlosen ÖPNV

  • Parkplätze für private Autos soll es nur noch in Quartiersgaragen an den Hauptstraßen geben - wie im Vauban

  • Es braucht für Stadtteile Quartiersgaragen, damit man VOR dem Stadtteil parkt, nicht in dem Stadtteil

  • Es braucht einen Shuttle-Service mit Bussen für Pendler:innen aus dem Umland, die in Freiburg arbeiten und ihr Auto am Rand der Stadt (P&R) abstellen.

  • Carsharing-Stellplätze sollen massiv ausgebaut werden.

  • Der Umstieg auf Lastenräder für Einwohner:innen soll bezuschusst werden.

  • Einführung von autofreien Sonntage

  • Einführung von Apps für innerstädtische Fahrgemeinschaften

  • Zulieferer, Handwerkerinnen, Rettungswagen und Behinderten-Taxis sollen auf breiten Fahrradstreifen fahren dürfen.

Direkte Demokratie: Parlamente für Stadtteile, eigenes Amt für Bürgerbeteiligung in der Stadtverwaltung

 

Freiburg verzichtet bislang auf die Teilhabe der meisten Stadtteile in seiner Politik. Ich möchte den Ausbau der autofreien Stadt mit mehr direkter Demokratie verknüpfen: Wir brauchen Parlamente in jedem Stadtteil, sogenannte “Stadtteilbeiräte” nach dem Vorbild von Stuttgart. Bürger:innen wird sich dadurch stärker als Teil unserer Gemeinschaft fühlen. Wir müssen dialogische Bürgerbeteiligung als festen Bestandteil der Kommunalpolitik institutionalisieren und ein eigenes Amt für den Dialog mit Bürgerinnen schaffen. Ich bin ausgebildete Trainerin für Menschenrechte in der Erwachsenenbildung und unterstütze Formate wie “Sprechen und Zuhören” von Mehr Demokratie e.V. statt schreien und recht haben. Oft ist zuhören wichtiger, als mit seiner eigenen Meinung zu überzeugen.

 

3
 

Gesundheitswende in der Wohnpolitik

Ziel 2050

 
Statt hoher Mieten zahlen Menschen nur noch das, was die Wohnung wirklich kostet

Wir alle leiden extrem unter dem Wohnungsmarkt. Ich werde alles tun, als Oberbürgermeisterin, damit jede Einwohnerin so leben kann, dass ein kostendeckender Wohnbeitrag für Instandhaltung und nachhaltige Sanierung entrichtet wird, aber keine Miete mit Gewinn an einen privaten Vermieter:innen abgeführt werden muss. Das ist das Prinzip von Genossenschaften.  Und danach muss die ganze Stadt aufgebaut werden. Wir haben es längst begriffen: Der freie Markt schafft keinen bezahlbaren Wohnraum. Also müssen wir alles tun, um den freien Markt einzuschränken. Der Anteil von kostendeckendem Wohnen, wie Genossenschaften, Syndikaten und kommunaler Wohnungsförderung FSB, sollte möglichst hoch sein. Das geht nur mit intensiver Förderung von Infrastruktur. Und natürlich müssen wir bauen – und das zwar so nachhaltig ökologisch und innenstadtnah - mit Baumhäusern, Tiny Houses und Modulhäusern, die möglichst flächensparend sind und bezahlbarer Wohnraum bedeuten. 

Anwendung von Bußgeldern für Vermieterinnen bei Mietpreisüberhöhung, Zweckentfremdung und Leerstand

Wer Wohnungspolitik von dem Aspekt von Gesundheit aus denkt, kommt sofort dahin, dass die Angst keine Wohnung zu finden oder seine Wohnung zu verlieren, drastisch die psychische und physische Gesundheit belastet. Obdachlosigkeit erhöht das Krankheitsrisiko. Auch ich war immer wieder persönlich betroffen, festzustellen, dass die Stadt in großem Ausmaß Vermieter:innen toleriert, die gegen die Mietpreisbremse verstoßen. Mieter:in zu sein in der Stadt Freiburg gleicht einer Hölle: Egal, wie überhöht du die Miete verlangst, es gibt kein Bußgeld für Vermieter:innen. Das Amt für Wohnraumentwicklung hat es 2025 veröffentlicht: Das Amt verhängt keine Bußgelder bei Leerstand. Es gibt kein Bußgeld, wenn horrende Preise in Inseraten veröffentlicht werden. Es gibt kein Bußgeld bei Mietwucher. Seit 2024 wurden Bußgelder nur in einstelliger Höhe gegen Leerstand verhängt. Das ist kein Witz und keine Polemik. Das ist die harte Realität in Freiburg und sie ist politisch verursacht. Ich möchte, dass sich das ändert -und die Anwendung von Bußgeldern der bestehenden Rechtslage durchsetzen.

SOFORT UMZUSETZEN
Innovationswettbewerb

Permanent müssen wir Bürger:innen und Experten der Universität Freiburg in Form von Wettbewerben miteinbeziehen, bei der Entwicklung neuer Ideen für besseres und günstigeres Wohnen. Deswegen habe ich hier einen Innovationswettbewerb gestartet.

KI-Offensive für die Stadtverwaltung: Anträge schneller bearbeiten für Wohngeld und Baugenehmigungen

 

Viele Freiburger:innen stöhnen über die lange Bearbeitungszeit von Anträgen - vom Wohngeld bis zum baurechtlichen Anträgen. Wir brauchen eine erhöhte Geschwindigkeit der Bearbeitung von Anträgen. Das funktioniert mit automatisierter Sachbearbeitung, die von der Künstlichen Intelligenz unterstützt wird, datenschutzsicher auf eigenen Servern der Kommune. Ich möchte überprüfen, ob der Einsatz von KI Mitarbeiter entlastet und Bürger:innen glücklicher mit unserem Service des Ratshauses werden. 

 

In unserem Wahlkampfteam erstellen wir bereits aktuell mit IT-Entwicklern Prototypen für die Stadtverwaltung. Seit einem Jahr leite ich dazu den Freiburger Stammtisch “AI Meetup” in Freiburg und gebe Workshops zur Einführung von Künstlicher Intelligenz für Unternehmerinnen. Weil wir es nur gemeinsam schaffen können, nicht alleine. So wie alles in der Stadt.

Aktualisiert am 15. Februar 2026

Superblock in Freiburg (2).png
Carfree city Freiburg.jpg

DU HAST KONSTRUKTIVES FEEDBACK?

Schick mir eine Sprachnachricht auf InstagramWhatsApp, Signal, oder LinkedIn.

Veranstaltungen

  •  Valerie und ihre Themen besser kennenlernen
     Valerie und ihre Themen besser kennenlernen
    Mehrere Termine
    Do., 12. März
    Barbette - im Alten Wiehrebahnhof
    12. März 2026, 17:00 – 19:00
    Barbette - im Alten Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Lerne Valerie unverbindlich kennen und quatsche eine Runde mit ihr im größeren Kreis
  • 25. März 2026, 20:00 – 26. März 2026, 00:00
    Cafe Atlantik, Schwabentorring 7, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    IG Subkultur
  • Do., 26. März
    Bürgerhaus Zähringen
    26. März 2026, 19:00 – 21:00
    Bürgerhaus Zähringen, Lameystraße 2, 79108 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Arbeitsgemeinschaft Freiburger Bürgervereine
  • Mo., 13. Apr.
    Bürgerhaus Seepark
    13. Apr. 2026, 19:00 – 21:00
    Bürgerhaus Seepark, Gerhart-Hauptmann-Straße 1, 79110 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Landeszentrale für politische Bildung
  • Mi., 15. Apr.
    15. Apr. 2026, 18:00 – 22:00
    Konzerthaus Freiburg, Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Konzerthaus / Stadt Freiburg
  • Fr., 17. Apr.
    17. Apr. 2026, 18:00 – 22:00
    Weiherhof-Grundschule, Schlüsselstraße 5, 79104 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Allwedo
  • Mi., 22. Apr.
    Adolf-Reichwein-Bildungshaus
    22. Apr. 2026, 18:00 – 20:00
    Adolf-Reichwein-Bildungshaus, Bugginger Str. 83, 79114 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Forum Weingarten
  • So., 26. Apr.
    Neues Rathaus - Stadt Freiburg i. Br.
    26. Apr. 2026, 09:00 – 18:00
    Neues Rathaus - Stadt Freiburg i. Br., Rathauspl. 2-4, 79098 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Wähle Valerie
  • Wahlparty mit Valerie
    Wahlparty mit Valerie
    So., 26. Apr.
    Haus des Engagements/ Rehlingstraße
    26. Apr. 2026, 18:00 – 22:00
    Haus des Engagements/ Rehlingstraße, Innenhof, Rehlingstraße 9, 79100 Freiburg im Breisgau, Deutschland
    Haus des Engagements
  • Instagram
  • LinkedIn

Email-Newsletter 

Lass dich per Email über Innovation, Demokratie und Feminismus in der Freiburger Kommunalpolitik informieren

Freiburg entspannt mit Herz und Verstand. Valerie Tabea Schult, Haus des Engagements, Rehlingstr. 9, 79100 Freiburg im Breisgau,

Email: valerietabea [at] schult.de I  Telefon 015756124466

AGB   DSGVO

bottom of page