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Bezahlbarer Wohnraum: Warum das eine Gesundheitsfrage ist

Wohnungsnot macht krank. Die Angst, keine bezahlbare Wohnung zu finden, ist Dauerstress. Ein Baumhausviertel setzt genau dort an, wo dieser Stress nachlässt: im Wald und in der Gemeinschaft.
 
Der Wald wirkt messbar. Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2022 mit über 2.000 Teilnehmenden zeigt, dass Aufenthalte im Wald den Blutdruck senken, und auch das Stresshormon Cortisol sank. Gleichzeitig wirkt ein lebendiges Viertel mit Nachbarschaft gegen Einsamkeit, einer der unterschätztesten Gesundheitsrisiken unserer Zeit. Eine große Übersichtsarbeit von Holt-Lunstad von 148 Studien zeigte bereits 2010: Menschen mit starken sozialen Beziehungen haben eine um rund 50 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit.
 
Ökologie und Gemeinschaft vereint

Was wäre, wenn die Antwort auf den Wohnraummangel nicht Beton, sondern Baumkronen wären? Freiburg hat ein akutes Wohnraumproblem – und gleichzeitig einen enormen, kaum genutzten Schatz: 43 % der Stadt sind mit Wald bedeckt.

Viele Freiburger:innen haben derzeit Angst, keinen Wohnraum zu finden. Ein Baumhausviertel ist ein ungewöhnlicher, aber konkreter Weg, den Wohnraummangel zu zu begegnen.

Baumhäuser im Stadtwald, schädigen weder Bäume noch versiegeln den Boden. Ein Konzept, das Gemeinschaft, Natur und bezahlbares Wohnen realisierbar macht.

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